Was taugen Massagepistolen wirklich?

Produkt Review

Erfahrungsbericht unserer Athletin Lea zur FLOW Mini Massagepistole

Eine Art Bohrmaschine, die außerdem bei der Regeneration helfen soll? Als ich davon gehört habe, war ich zuerst erstmal skeptisch. Als ich es dann aber zum ersten mal bei einer Selbst-Massage ausprobiert hatte, wollte ich es gar nicht mehr hergeben.

Die Flow Gun ist mit ihren 4 verschiedenen Massagestufen super leicht zu bedienen und gerade wenn man als Sportler nicht immer einen Physiotherapeuten zur Hand hat, ein super nützliches Tool. Wenn ich einen Trigger Point habe, also eine Art Muskelverhärtung, hilft mir die Flow Gun dabei enorm.

Fast jedem ist heutzutage die Blackroll ein Begriff. Wer diese mal ausprobiert hat, weiß wie schmerzhaft und unangenehm das Ausrollen sein kann. Bei der Flow Gun ist die Anwendung schmerzfrei und deshalb auch deutlich angenehmer. Durch die Vibration wird der Muskel mehr durchblutet und vom Gefühl weicher und entspannter.

Es gibt 4 verschiedene Aufsätze, die den Muskel unterschiedlich bearbeiten können. Der Akku hält etwa 3 Stunden, je nachdem welche Stufe man benutzt und wie fest man selbst noch Druck auf das Gerät gibt.

Ich persönlich mache Leistungssport – Kraftdreikampf, ich bewege also jede Woche viele Stunden lang schwere Gewichte. Dass es da schon mal zu Verspannungen und kleinen Wehwehchen kommt, ist nicht zu vermeiden. Im Training gebe ich auch immer alles und schon fast eher zu viel. Wenn es aber um regenerative Maßnahmen in Form von Stretching und Ausrollen auf der Blackroll geht, bin ich nach dem langen Training nicht immer motiviert, noch weiter aktive Maßnahmen zu ergreifen.

Die Flow Gun hat mir dabei sehr geholfen, da man hier kaum etwas selbst machen muss (Ja, auch Leistungssportler sind manchmal etwas faul). Die Vibration ist außerdem so leise, dass ich die Flow Gun problemlos abends vor dem Fernseher benutzen kann. Ich kann sie nur jedem empfehlen, der seine Regeneration auf ein neues Level bringen möchte!

Lea: Professionelle Powerlifterin und Lehramtsstudentin an der Sporthochschule in Köln.

FOLGE LEA

Eine Art Bohrmaschine, die bei der Regeneration helfen soll?

Wer viel und hart trainiert, für den sind Verspannungen keine Seltenheit. Gerade im Gewichtheben, Powerlifting oder aber auch beim CrossFit werden innerhalb eines Workouts viele einzelne Muskelgruppen beansprucht. Um für die nächste Trainingseinheit wieder fit zu sein spielt natürlich die Regeneration eine entscheidende Rolle. Deshalb greifen Top Athleten hier gerne auf den Physiotherapeuten ihres Vertrauens zurück. Aber was tun, wenn man beispielsweise aufgrund von Zeitmangel keine Möglichkeit hat, regelmäßige Behandlungen bei einem Physiotherapeuten zu besuchen?

SELBSTMASSAGE ÜBERALL

Eine Alternative (jedoch keinen 100%igen Ersatz) zum klassischen Besuch beim Physiotherapeuten bieten die sogenannten Handmassageräte oder auch Massagepistolen.
Die Einsatzmöglichkeiten einer Massagepistole sind vielseitig, so kann das Gerät beispielsweise zu Hause oder auch im Büro eingesetzt werden.
Es ist sehr handlich, mit einem Akku bestückt passt also perfekt in einen Rucksack oder eine Schublade und ist somit bei Verspannungen immer griffbereit.

BEWEGLICHKEIT VERBESSERN

Massagepistolen arbeiten nach dem Prinzip der Vibrationsmassage. Sie lockern Verspannungen im Muskel und Fasziengewebe mit Hilfe von vibrierenden Stoßbewegungen. Weiterhin können durch die Auswahl geeigneter Aufsätze selbst tiefliegende Verspannungen behandelt werden. Somit kann jeder Sportler in Kombination mit den verschiedenen Vibrationsstufen eine für sich individuell angenehme Regeneration gestalten.

Wie bei der Triggerpunkt Therapie durch einen Physiotherapeuten wirkt die Massagepistole ganz genau auf einen bestimmten Punkt ein. So können positive Effekte in den Bereichen Beweglichkeit, Regeneration, Durchblutung, Schmerzlinderung, Heilung nach Sportverletzungen und Vorbeugung von Sportverletzungen entstehen.

Neben den am häufigsten beanspruchten Partien wie Oberschenkel, Nacken oder Rücken können mit einer Massagepistole auch Schulter, Waden, Füße und die Brustmuskulatur bearbeitet werden.

VORTEILE VON MASSAGEPISTOLEN

  • einfach zu bedienen
  • kostengünstig in der Anschaffung
  • mobil und schnell einsatzbereit
  • Alternative zum Besuch beim Physiotheapeuten
  • individuell auf deine Bedürfnisse einstellbar

TIPPS ZUR ANWENDUNG

Anfangs sollte mit einer niedrigen Stoßzahl begonnen werden und diese dann schrittweise erhöht werden. Die meisten Massagepistolen bieten daher eine Auswahl von 1200 -3200 Schlägen pro Minute an. Je nach Muskelgruppe kann die Anwendungsdauer und Stoßzahl nach persönlichem Empfinden angepasst werden.

Die Behandlung auf der zu behandelnden Stelle sollte nicht länger als 1 Minute erfolgen, da es andernfalls zu Überreizungen und Entzündungen im Muskelgewebe kommen kann.

Vor dem Training hilft die Massagepistole beispielsweise zur Schmerzlinderung bei Verspannung und verbessert dadurch die Beweglichkeit bei der Übungsausführung.

Zur Lockerung der Muskeln und Beschleunigung der Regeneration eignet sich eine kurze Massage unmittelbar nach dem Training.

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